Montag, den 06. August 2018

Kleidung fürs Team – gut organisiert

Gute Berufskleidung wirkt. Doch wie lassen sich Erscheinungsbild, Anschaffung, Pflege und Hygiene optimal organisieren? Antworten liefert Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin der Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH.


Frau Kuntze-Raschle, im Trend liegt auch im Pflegebereich Berufsmode, die sich optisch moderner Freizeitkleidung anpasst. Wo liegen eigentlich die Unterschiede?

Auch wenn sich Berufskleidung optisch der lässigen Freizeitmode anpasst, gibt es bei den Ansprüchen an die jeweiligen Textilien erhebliche Unterschiede. Professionelle Berufskleidung muss deutlich höhere Maßstäbe bei Qualität und Haltbarkeit erfüllen - denn sie wird täglich getragen, viel häufiger gewaschen und muss am Arbeitsplatz – auch in der Pflege – hohen Belastungen standhalten. Dazu soll sie funktional sein, optisch attraktiv und einen hohen Tragekomfort bieten.

Wie erkenne ich Qualität, worauf sollte ich achten?

Wichtig sind berufsspezifische Attribute. Auf diese kommt es an, damit die Kleidung hochfunktional ist und den Träger bei der Arbeit unterstützt. Dazu zählen in der Pflege z.B. Details wie die praxisgerechte Anordnung der Taschen, etwa bei den Kasacks. Oder Schnitte und Gewebe, die viel Bewegungsfreiheit bieten. Professionelle Berufskleidung finden Sie nicht im Textilmarkt um die Ecke. Es gibt aber Konfektionäre, die sich auf das Thema spezialisiert haben. Deren Gewebe, Schnitte und Verarbeitung entsprechen den hohen Anforderungen an Berufskleidung.

Thema Anschaffung und Pflege. Welche Möglichkeiten gibt es für den professionellen Auftritt?

Der professionelle Auftritt sollte nicht nur professionelle Berufskleidung beinhalten, sondern auch ein professionelles Konzept. Dazu gehört das einheitliche Erscheinungsbild, die Ausstattung der Berufskleidung mit Namensemblem und Firmenlogo sowie ein Versorgungskonzept, das weder Mitarbeiter noch Unternehmen belastet. Betrachtet man diese Punkte, fällt die individuelle Anschaffung durch die Mitarbeiter schon aus dem Raster. Hierbei kommen meist unterschiedliche Kleidungsstücke zum Einsatz, die Pflege ist nicht klar geregelt, Logo und Namensemblem fehlen. Aus meiner Sicht gerade für den Pflegebereich ein weiteres Manko: bei individueller Anschaffung und Pflege ist die Hygiene nicht gewährleistet. Sowohl, was den Eintrag von Bakterien in die heimische Wäsche betrifft, wie auch die Frage, ob beim Waschvorgang in der Haushaltsmaschine alle Keime wirklich abgetötet wurden.

Was wären Alternativen?

Die Pflegeinstitution etc. kauft für alle Mitarbeiter professionelle Berufskleidung. Damit sichert sie zunächst den einheitlichen und professionellen Auftritt des Pflegeteams. Das ist schon mal gut. Allerdings ist damit noch nicht das Thema Nachbeschaffung, hygienische Aufbereitung und Organisationsaufwand gelöst.

Was kommt da auf mich zu?

Viele Fragen, die es zu klären gilt. Lässt die Institution das Team die Kleidung waschen? Wer tauscht die Kleidung aus, wenn neue Mitarbeiter dazukommen oder ausscheiden? Wie wird die Kleidung bevorratet? Es müssen ja pro Mitarbeiter mehrere Sets zur Verfügung stehen. Eines wird getragen, eines ist in der Wäsche, mindestens eines steht zum Austausch bereit. Daher muss auch die Lagerung bedacht werden. Ebenso das Thema Veredelung – denn Logos, Namenschilder, Embleme sollten fachgerecht auf die Kleidung aufgebracht werden. Die Variante Kauf ist daher für viele Pflegeinstitutionen eine Herausforderung, wenn es darum geht, den einheitlichen und hygienisch einwandfreien Auftritt ihres Teams auf Dauer aufrechtzuerhalten. Ein Kosten- und Zeitfaktor.

Was wäre der nächste Schritt?

Der wäre für mich die Mietberufskleidung. Die Pflegeinstitution bezieht ihre Kleidung bei einem textilen Mietdienstleister – und lagert damit das Thema Berufskleidung komplett aus. Beratung, Anproben, individuelle Ausstattung, Pflege, sowie Hol- und Bringdienst der Kleidung sind hier inklusive. Ebenso wie die CI-gerechte Veredelung der Kleidung mit Logo und/oder Namensschild. Auch professionell geregelt ist hier die Einkleidung neuer Pflegekräfte. Textile Mietdienstleister wie die DBL gewährleisten mit ihren zertifizierten Waschverfahren zudem die hygienische Aufbereitung aller eingesetzten Kleidungsstücke – klar dokumentiert und für die Betriebe nachweisbar. Insgesamt ist das textile Full-Service-Leasing für alle, die Wert auf einen hygienisch einwandfreien Auftritt legen, sicher die beste Alternative.

Was raten Sie mir, um einen guten Auftritt des Teams zu gewährleisten?

Das Thema Berufskleidung ist komplex und zudem beim Team meist auch emotional belegt. Es ist eben Kleidung, in der man viele Stunden verbringt. Ob nun Kauf oder Leasing – ich rate dazu, bereits im Vorfeld der Entscheidung genügend kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen, um auf der sicheren Seite zu sein und teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Dazu gehört auch, die Mitarbeiter in die Entscheidung mit einzubeziehen, sie die Kollektion einige Tage probeweise tragen zu lassen.

Hier können wir die Pflegebranche als textiler Mietdienstleister unterstützen, bieten ebenso individuelle wie kostenoptimierte Bekleidungslösungen an – und übernehmen die komplette Logistik. In Zeiten des Pflegekräftemangels gilt es zudem als ein Zeichen der Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber, ihnen Qualitätskleidung zur Verfügung zu stellen und sie zudem professionell pflegen zu lassen. Denn das Team sollte sich nicht auch noch um die Wäsche kümmern müssen.

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