Mittwoch, den 28. Februar 2018

Berufskleidung 2018? Zeigt auch Wertschätzung

Keine leichte Zeit für Pflegeinstitutionen. Denn die Suche nach geeignetem Personal stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Kann das Thema Berufskleidung zum Zünglein an der Waage werden?


Persönliche Anerkennung, ein positives Arbeitsklima, die Wertschätzung von Person und Tätigkeit – bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz spielen neben Hardfacts wie Aufgaben, Arbeitszeit und Gehalt auch emotionale Faktoren eine Rolle. Einer der Gesichtspunkte dabei: Welche Berufskleidung trage ich? Muss ich diese selber pflegen? Katja Schwerdtfeger, Ansprechpartnerin der DBL - Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH beim dänischen Konfektionär Kentaur: „Es ist heute immer wichtiger, Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu bieten. Und dazu gehört eben auch, dass sie ordentliche Berufskleidung tragen.“

Optik, Tragekomfort, Hygiene – das sind nach Beobachtungen der DBL entscheidende Punkte, wenn es um die Beurteilung des Themas Berufskleidung durch die Mitarbeiter geht. Auf der anderen Seite ist das Thema eine deutliche Herausforderung für viele Pflegeinstitutionen – in Zeiten, in denen Kosten, Einsatzzeiten und innerbetrieblicher Aufwand akribisch geprüft werden müssen. Doch vor der Auswahl kommt die Frage: „Was ist modern, trendig und eignet sich für mein Team?“. Anders gefragt – wohin geht der Trend in 2018?

Modische Aspekte

Die Antwort von textilem Mietdienstleister und Konfektionär klingt identisch. „Lässigkeit ist das aktuelle Stichwort. Die Berufskleidung soll leger und modern wirken, nicht steril.“ Was aber, so der Hinweis der Expertin, nicht mit laissez-faire übersetzt werden darf. Sauberkeit, Stil und Hygiene sind wichtige Voraussetzungen, um im Team und beim Kunden Akzeptanz zu finden. Martin Eberwein, Verkaufsleiter der DBL Mecklenburg: Schauen wir auf die Artikel, sind gerade Oberteile in Denimoptik beliebt, gerne getragen zu weißer oder auch blauer Hose. Hier verwischt zunehmend die Trennlinie zwischen Berufskleidung und Casual.“

Im ambulanten Bereich sind so auch Funktionstextilien wie Fleece- und Softshelljacken auf dem Vormarsch, erfüllen ebenfalls den Wunsch der Träger nach dem Casual-Look. Gleichzeitig helfen Logos und Namenschild die Professionalität zu unterstreichen. Denn gerade in der ambulanten Pflege soll der Patient den Pfleger bereits an der Haustüre gut erkennen können. Der einheitliche Auftritt hilft dabei.

„Hier laufen Kasacks den Shirts übrigens gerade den Rang ab“, zieht Katja Schwerdtfeger eine Bilanz. Der Grund: „Heute gibt es die Kasacks nicht mehr nur in Weiß oder Weiß mit Besatz – es wird zunehmend bunter.“ Beliebt sind aktuell Navy, aber auch die Kombination Bordeaux und Grau oder Apfelgrün. „Wenn es farbig wird, können wir – anders als bei Weiß, das dabei zu transparent wird – das Grammgewicht der Gewebe reduzieren. Und gerade leichtes Gewebe kommt im Pflegebereich gut an“, erläutert Schwerdtfeger.

Thema Passform? Noch einmal Martin Eberwein: „Anders als noch vor Jahren ist der Kasack nicht mehr nur das schlichte, wenig attraktive Kleidungsstück für alle (problematischen) Fälle.“ Kein Wunder, geht der Trend gerade bei jüngeren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen heute doch wieder zu eher figurbetonten Kleidungsstücken. Mit ausreichend Bewegungsfreiheit ohne einzuengen. Ebenfalls gefragt sind dazu praktische Lösungen wie z.B. der sogenannte Halbschlupfkasack, aus dem man leicht aussteigen kann. Oder ergonomische Details wie Stretcheinsätze oder klug platzierte Taschen, die beim Heben und Helfen nicht stören. „Das liefert im anstrengenden Pflegealltag willkommene Erleichterung bei der Arbeit.“

Im Fokus: Hygiene und Logistik

Entscheidend für die Auswahl der Berufskleidung bleibt – gerade im Pflegebereich – meist der Preis. „Daher müssen wir vom einzelnen Artikel bis zum gesamten textilen Versorgungskonzept clevere Lösungen bieten, die nicht zu kostspielig sein dürfen und dennoch den Ansprüchen der Träger gerecht werden.“ Eberwein, als Vertreter der textilen Mietbranche, sieht gerade in seiner Dienstleistung das passende Angebot für die Branche. „Gute Beratung, klare Kosten, hohe Hygienestandards, flexible Mengen und dazu eine Vielzahl attraktiver Kollektionen entlasten Träger und Institution von allen Aufgaben.“ Von der Beschaffung bis zur regelmäßigen Pflege und deren Dokumentation. Und: „Mit gut sitzender und funktionaler Berufskleidung, die man den Mitarbeitern zur Verfügung stellt, zeigt man auch, wie wichtig deren Arbeit ist.“

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