Qualitätskontrolle bei Berufskleidung und PSA: Warum Sauberkeit allein nicht ausreicht

Frisch gereinigte Berufskleidung wirkt auf den ersten Blick wieder einsatzbereit. Für die weitere Nutzung zählt jedoch nicht nur die Sauberkeit. Auch Schäden, Verschleiß sowie der Zustand von Stoff, Gewebe und Material müssen berücksichtigt werden


Sind frisch gereinigte Berufskleidung und Persönliche Schutzausrüstung automatisch wieder einsatzbereit? Nicht unbedingt. Sauberkeit ist wichtig, sagt aber noch nicht alles über den Zustand eines Kleidungsstücks aus.

Im Arbeitsalltag werden Textilien regelmäßig beansprucht. Dabei können Schäden und Verschleiß entstehen, die unabhängig von sichtbaren Verschmutzungen betrachtet werden müssen. Deshalb gehört neben der Reinigung auch die Qualitätskontrolle zum fachlichen Umgang mit Berufskleidung und PSA.

Sauberkeit und Zustand getrennt betrachten

Ein gereinigtes Kleidungsstück kann sauber aussehen und dennoch Beschädigungen oder deutliche Gebrauchsspuren aufweisen. Bei der Qualitätskontrolle wird deshalb geprüft, ob Schäden, Verschleiß oder auffällige Veränderungen erkennbar sind.

Dabei werden auch Stoff, Gewebe und der allgemeine Materialzustand betrachtet. So lässt sich feststellen, ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Diese Unterscheidung ist für den weiteren Einsatz entscheidend: Die Reinigung betrifft die Entfernung von Verschmutzungen. Die Qualitätskontrolle richtet den Blick zusätzlich auf den Zustand des Kleidungsstücks.

Bei PSA können funktionale Eigenschaften hinzukommen

Bei Persönlicher Schutzausrüstung können neben sichtbaren Schäden und dem Materialzustand auch funktionale Eigenschaften Teil der Kontrolle sein.

Dazu können – abhängig von der jeweiligen Ausstattung – zum Beispiel die Wasserabweisung, der Schutz gegenüber chemischen Stoffen oder die Sichtbarkeit von Warnschutzkleidung gehören.

Welche Eigenschaften im Einzelfall relevant sind, hängt von der jeweiligen PSA und ihrem vorgesehenen Einsatzbereich ab. Deshalb müssen die konkreten Prüfungen fachlich auf die jeweilige Ausstattung abgestimmt sein.

Nach der Kontrolle folgt die nächste Entscheidung

Werden Schäden, deutlicher Verschleiß oder andere Auffälligkeiten festgestellt, wird anschließend entschieden, wie mit dem betroffenen Kleidungsstück weiter umgegangen wird.

Je nach Zustand kann eine Reparatur möglich sein. Ist eine Instandsetzung nicht mehr sinnvoll, kommt ein Austausch infrage.

Die Qualitätskontrolle schafft damit die Grundlage für den nächsten Schritt. Sie zeigt, bei welchen Kleidungsstücken eine weitere Bearbeitung erforderlich ist, bevor sie erneut eingesetzt werden.

Bei Textil-Service Mecklenburg gehört die Kontrolle des Kleidungszustands zu den täglichen Abläufen rund um Berufskleidung und PSA. Unternehmen, die ihre Anforderungen an Reinigung, Kontrolle und den weiteren Umgang mit ihrer Ausstattung einordnen möchten, können sich dazu beraten lassen.


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